Tanto = Messer, Dolch
wurde die Kunst genannt, mit dem kurzen Samuraidolch zu kämpfen. Tanto-Jitsu wurde in fast allen Ken-Jitsu-Schulen des feudalen Japans als Ergänzungswaffe zum Samuraischwert aber auch als eigene Waffenkunst gelehrt.

Die hierbei angewandten Techniken waren abhängig von der verwendeten Waffe. Denn im mittelalterlichen Japan waren eine ganze Reihe von Messern und Dolchen im Gebrauch, deren Aussehen und Verwendungszweck stark voneinander abwichen.

z.B.
Kwai-Ken (oder Kaiken), ein kurzer, meist verdeckt getragener Dolch, Hauptwaffe der weiblichen Samurai.
Kozuka (oder Ko-Katana) "Schwertnadel" - kleines Messer, welches seitlich an der Schwertscheide getragen und oft überraschend beim Schwertkampf geworfen wurde.
Yoroi toshi, Spezialmesser zum Durchstossen von Rüstungen.
Tanto, verkleinerte Ausführung des Kurzschwertes.


Tanto Aikiuchi Kaiken Kozuka
Tanto Aikiuchi Kaiken Kozuka





In der FNY werden Tanto-Techniken innerhalb der Spezialdisziplin Yaku-Kobu-Jitsu gelehrt.


Ausbildungsinhalte bei FNY sind u.a.



Der Theorieteil: beinhaltet u.a.

Messerangriffe sind lebensgefährliche Aktionen und auf Nahdistanz mit der Effizienz von Schusswaffen durchaus vergleichbar.
FNY bietet aus diesem Grund die seltene Gelegenheit, sich im Rahmen einer Spezialfortbildung mit Messerkampftechniken vertraut zu machen und die Handhabung des Messers in den Grundstrukturen zu erlernen.

Für den Jiuka eröffnen sich hierbei nicht nur Möglichkeiten sein Fachwissen in der waffenlosen Selbstverteidigung durch Erlernen professioneller Messerhandhabung zu erweitern, sondern gewährt Einblick in eine nur selten fast vergessene und nur selten öffentlich zugängliche BUDO-Disziplin.
Speziell für Frauen bietet die geübte Handhabung des Messers die Chance einer effizienten und vielleicht lebensrettenden Verteidigungsmöglichkeit in hochgradigen Gefahren- und Notwehrsituation (z.B. bei Überfällen in der Wohnung ...)